• Rezensionen

    “Bad Girls” von E. Lockhart

    Jule Williams ist nicht, wer sie zu sein scheint. Alles an ihr ist falsch: Ihr Akzent, ihre Haare, die Namen, die auf ihrer Kreditkarte stehen. Sie ist ein menschliches Chamäleon, eine begnadete Lügnerin, deren messerscharfer Verstand ihr Ticket ins Leben der Schönen und Reichen wird. Doch wie oft kann sich ein Mensch neu erfinden?

  • Rezensionen

    “Noteworthy” von Riley Redgate | Englisch

    It’s the start of Jordan Sun’s junior year at the Kensington-Blaine Boarding School for the Performing Arts. Unfortunately, she’s an Alto 2, which—in the musical theatre world—is sort of like being a vulture in the wild: She has a spot in the ecosystem, but nobody’s falling over themselves to express their appreciation. So it’s no surprise when she gets shut out of the fall musical for the third year straight. But then the school gets a mass email: A spot has opened up in the Sharpshooters, Kensington’s elite a cappella octet. Worshiped . . . revered . . . all male. Desperate to prove herself, Jordan auditions in her most convincing drag, and it turns out that Jordan Sun, Tenor 1, is exactly what the Sharps are looking for.

  • Rezensionen

    “The Silent Companions” von Laura Purcell | Englisch

    Newly married, newly widowed Elsie is sent to see out her pregnancy at her late husband’s crumbling country estate, The Bridge. With her new servants resentful and the local villagers actively hostile, Elsie only has her husband’s awkward cousin for company. Or so she thinks. But inside her new home lies a locked room, and beyond that door lies a two-hundred-year-old diary and a deeply unsettling painted wooden figure – a Silent Companion – that bears a striking resemblance to Elsie herself..

  • Rezensionen

    “Hazel Wood: Wo alles beginnt” von Melissa Albert

    Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.

  • Autorenleben

    Writing the Victorians: Klischees, Halbwissen & viktorianische Wahrheiten

    Das Beitragsbild stammt von der viktorianischen Fotografin Julia Margaret Cameron, ca. 1860er

    Einige von euch wissen vielleicht noch, dass mein Hauptaugenmerk als Bloggerin bis letztes Jahr auf meinem Blog Gaiety Girl lag. Für die intensive Recherche für die Artikel dort, sowie die Einrichtung der Website, die noch immer nicht abgeschlossen ist, fehlt mir im Moment leider vorn und hinten die Zeit, doch das fin de siècle, und eigentlich das gesamte viktorianische Zeitalter, sind mir nach wie vor sehr wichtig und auch die Epoche, in der ich als Historikerin und Autorin großteils unterwegs bin. Umso mehr tut es mir dann natürlich weh, wenn ich ausgerechnet diese Epoche in historischen Romanen immer wieder gelinde gesagt verhunzt dargestellt sehe. Meine “Histo Rant“-Kategorie hier auf dem Blog existiert ja auch nicht umsonst.

  • Treibgut

    Lieblingsgenre-Tag: Dunkle Zeiten, dunkle Seiten

    Es ist unglaublich, wie sehr ich mich gefreut habe, von der lieben Elena von Gedankenfunken für diesen Tag getaggt worden zu sein und wie schwer es mir dann tatsächlich fiel über mein Lieblingsgenre zu schreiben und vor allem die Bücher auszuwählen, die ich empfehlen möchte. Das hier ist sage und schreibe der dritte Anlauf. Deshalb möchte ich jetzt auch gar nicht so lang drumherum reden, sondern einfach die Fragen beantworten. Ob ihr mein Lieblingsgenre auch gern lest oder noch völlig neu im Genre seid, aber mal reinlesen möchtet, ich hoffe, ihr findet hier das ein oder andere Buch, das euch interessiert! Und los:

  • Rezensionen

    “Wicker King” von Kayla Ancrum

    Ein Brand in einer alten Lagerhalle. Am Tatort zwei Siebzehnjährige, einer davon (der vermutliche Brandstifter) mit Verbrennungen, die beide in die Psychiatrie eingeliefert werden. Einige Monate zuvor: In der Schule hängen August und Jack mit völlig verschiedenen Typen rum, privat verbindet die beiden aber seit Langem eine intensive Freundschaft. Doch Jack, Vorzeigeschüler, Spitzensportler, Mädchenschwarm, entwickelt immer stärkere Halluzinationen und driftet mehr und mehr in eine Fantasiewelt ab. In dieser ist er der König, der »Wicker King«, und August ist sein Ritter. Um Jack nah zu bleiben und zu verhindern, dass dieser sich endgültig in seiner Scheinwelt verliert, lässt sich August auf das Spiel ein: Er begibt sich gemeinsam mit Jack in dessen Fantasiewelt hinein und steuert sie beide damit genau auf die Katastrophe zu, die er verhindern wollte.

  • Rezensionen

    “Die Nacht ist dunkel ohne Sterne” von Kelley York

    Nach ihrem High-School-Abschluss beschließen die Geschwister Hunter und Ashlin den Winter bei ihrem Vater zu verbringen, in der kleinen Stadt in Maine, in der sie seit Jahren nicht waren. Die beiden wünschen sich, dass alles so wird wie früher, als sie jeden Sommer hier verbracht haben. Und am Anfang ist es das auch. Doch Chance, der beste Freund der beiden seit sie Kinder waren, der immer dafür gesorgt hat, dass ihre Sommer großartig waren, hat dunkle Geheimnisse. Geheimnisse, die bald noch dunklere Wahrheiten nach sich ziehen…

  • Teegedanken

    Gay for you? : Wenn queere Repräsentation scheitert

    Foto: Lex Sirikiat, Unsplash

    In den letzten drei, vier Jahren hat es einen großen Ruck in der Buchwelt gegeben: Sie ist offener geworden, inklusiver, bunter. Wo man noch vor fünf Jahren Romane mit queeren ProtagonistInnen wirklich mühsam suchen musste, passiert es mir heute immer häufiger, dass ich aus Versehen Bücher erwische, in denen queere Figuren eine große Rolle spielen. Und das ist ein unglaublich gutes Gefühl, zu sehen, dass diese Figuren einfach da sind, da sein dürfen, dass ich nicht mehr ganz so verzweifelt suchen muss. Leider bedeutet das natürlich nicht, dass wir am Ziel wären, denn im Vergleich zu Romanen mit cis hetero Figuren gibt es immer noch viel zu wenig Material, besonders im Bereich der Erwachsenenliteratur.

    Und dazu kommt, dass Repräsentation eben auch scheitern kann. Ich denke, das ist auch völlig normal: Dieser Umbruch ist holprig und vollzieht sich nicht komplett glatt. Er ist schließlich auch das Ergebnis großartiger Bewegungen, die laut eine längst fällige Veränderung eingefordert haben, und wir stecken noch mitten drin. Aber das bedeutet nicht, dass wir einfach abwarten und Tee trinken sollten, wenn wir Muster bemerken, die schädlich sind. Und eines dieser schädlichen Muster ist der Umgang mit Sexualitäten, die Attraktion zu mehr als einem Geschlecht einschließen, also (unter anderem) Bisexualität, Pansexualität und Polysexualität. Darüber möchte ich heute sprechen. Über Trends, die ich besorgniserregend finde, über alte Klischees und Tropes und vor allem darüber, was wir ändern können, um es in Zukunft besser zu machen.

  • Rezensionen

    “Nebelsilber” von Tanja Heitmann

    Als die siebzehnjährige Edie mit ihrem Vater in ein einsames Haus im Wald zieht, will sie eigentlich nur ihren Liebeskummer bewältigen. Das abgeschiedene Wasserruh ist jedoch ein Ort voller Mythen, die einen unwiderstehlichen Reiz auf sie ausüben. Als plötzlich der vor zehn Jahren verschollene Silas Sterner vor ihr steht, kann er sich nur daran erinnern, dass ihr Herzschlag ihn zurückgebracht hat. Doch im Nebel des Erlenwalds lauert eine dunkle Macht darauf, Silas wieder in die Nachtschatten tief im Erdreich unter Wasserruh zu locken. Edie gerät in ein Netz aus alten Geheimnissen und Lügen, während das Band zwischen ihr und Silas immer stärker wird – bis es plötzlich zu reißen droht, als sie der Wahrheit zu nahe kommt.

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