Rezensionen

“The Female of the Species” von Mindy McGinnis

Alex Craft knows how to kill someone. And she doesn’t feel bad about it. Three years ago, when her older sister, Anna, was murdered and the killer walked free, Alex uncaged the language she knows best—the language of violence. While her own crime goes unpunished, Alex knows she can’t be trusted among other people. Not with Jack, the star athlete who wants to really know her but still feels guilty over the role he played the night Anna’s body was discovered. And not with Peekay, the preacher’s kid with a defiant streak who befriends Alex while they volunteer at an animal shelter. Not anyone. As their senior year unfolds, Alex’s darker nature breaks out, setting these three teens on a collision course that will change their lives forever.

MEINE GEDANKEN
CW: Sexueller Missbrauch, Tierquälerei, Gewalt

“The Female of the Species” lag schon sehr lang auf meinem SuB, bis ich mich an das Buch endlich herangewagt habe. Es wurde mir in der englischsprachigen Ecke von Goodreads als unerschrocken feministischer Roman angepriesen, der Rape Culture nicht nur anprangert, sondern eine Heldin mitbringt, die zurückschlägt und das auf’s Äußerte. Ich mag YA-Thriller, die sich was trauen. Die Gewalt als so erschreckend zeigen, wie sie auch ist, nichts schönen, verherrlichen oder am Ende zurückrudern. Das habe ich mir von diesem Roman erhofft. Einen Blick darauf, wie das Leben von Mädchen und Frauen im 21. Jahrhundert durch toxische Gesellschaftsmuster bestimmt wird. Ist dieser Roman jetzt wirklich dieses Buch? Ehrlich gesagt? Nein.

Das Konzept war interessant. Es ist gar kein Geheimnis, was hier passiert, auch, wenn der Klappentext ein bisschen vage bleibt: Als Alex’ Schwester vergewaltigt und ermordet wird, fackelt Alex nicht lange und tötet Annas Mörder. Sie kommt damit durch und plötzlich erwacht in Alex etwas Unheimliches: Sie weiß, wie man tötet, sie weiß, wie man nicht erwischt wird… was, wenn sie es noch einmal tun würde? Harter Stoff, den man auch wirklich nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. “The Female of the Species” wird nicht für jeden etwas sein und der Gedanke “Ich kann damit zwar nicht so gut umgehen, aber vielleicht ist es gar nicht so schlimm” ist hier wirklich Fehl am Platz. Ich habe die Triggerwarnung vor der Rezension gesetzt, weil diese Themen im Roman im Fokus stehen und auf das Brutalste behandelt werden, also seid mit diesem Buch bitte vorsichtig.

Am Ende weiß ich jedoch einfach nicht, was “The Female of the Species” jetzt eigentlich sein möchte. Ein knallharter Thriller über Rape Culture und toxische Männlichkeit? Oder nicht doch eher ein zeitgenössisches Jugendbuchdrama? Er ist am Ende beides, aber beides nicht richtig und lässt mich daher zwischen den Stühlen zurück. Ich kann auch nicht wirklich behaupten, dass der Roman mir gefallen hat und je mehr ich über ihn nachdenke, seit ich ihn heute Mittag beendet habe, umso mehr fällt mir ein, das ich eher schwach gelöst fand. Wie gesagt, das Konzept ist großartig und es stecken auch einige tolle Botschaften in diesem Roman. Im Großen und Ganzen hat er mich aber enttäuscht. Vielleicht bin ich ja hier diejenige auf dem Holzweg, denn so viele Leute feiern dieses Buch, aber ich kann es ja auch nicht ändern.

GROSSE BOTSCHAFTEN, KLEIN PRÄSENTIERT

[M]ost of the biters are female. It’s basic instinct to protect their own womb. You see it in all animals – the female of the species is more deadly than the male.

Ich möchte gar nicht behaupten, dass “The Female of the Species” ein schlechter Roman wäre. Das ist er nämlich auf keinen Fall. Er nimmt Anlauf, holt aus und tackled die toxischen Muster unserer Gesellschaft, in denen Vergewaltigung etwas ist, über das Witze gemacht werden und Frauen und Mädchen danach beurteilt werden, was für Kleidung sie tragen oder wie viel Sex sie haben, zu Boden. Und da macht er auch keine halben Sachen. Er stellt uns Branley vor, die in ihrer Sexualität vollkommen sicher ist, Spaß an Sex hat und das auch alle wissen lässt. Gleichzeitig lässt er Alex und Peekay aber auch in ihrer Unerfahrenheit sicher sein. Es gibt eine Textstelle, die ich tatsächlich ein bisschen gefeiert habe, in der Jack, einer der drei Ich-Erzähler dieses Romans, Alex dafür bewundert, wie selbstverständlich und vor allem selbstbewusst sie damit umgeht, dass sie noch nie Sex hatte und auch erstmal keinen haben möchte.

“The Female of the Species” setzt ein klares Zeichen gegen Slutshaming, aber es guckt auch in die andere Richtung und macht deutlich, dass auch an Unerfahrenheit nichts Verwerfliches ist, solang man das tut, was für einen selbst richtig ist. Gerade weil in YA noch viel zu oft Botschaften fallen wie “Wenn du gern Sex hast, bist du nichts wert” oder “Wenn du mit 16,17,18 noch Jungfrau bist, ist das voll peinlich”, fand ich es extrem erfrischend, mal einen so gesunden Umgang mit diesen Themen zu lesen und ich hoffe, dass sich besonders jugendliche LeserInnen da etwas mitnehmen können. Was Mindy McGinnis in meinen Augen ganz genial umsetzt, ist diese “no bullshit”-Einstellung gegenüber Rape Culture, Verharmlosung von sexuellen Übergriffen und Beschuldigung der Opfer. Sie lässt den Zuckerguss weg und zeigt Gewalt so einschneidend, wie sie ist: Körperlich, aber auch geistig. Gewalt zieht sich als roter Faden durch diesen Roman: Sexuelle Gewalt, aber auch andere Formen bis hin zu Folter und Gewalt gegen Tiere.

Was Alex’ Schwester Anna passiert ist, die entführt, vergewaltigt und ermordet wurde, wird im Detail geschildert, genau wie das, was Alex mit Annas Mörder gemacht hat, aber auch zum Beispiel der Tod kleiner Hunde, die Alex und Peekay, die in einem Tierheim arbeiten, nicht retten können. Das alles geht nah, näher, als man es eigentlich möchte. Deshalb habe ich mich nach rund 50% des Romans auch gefragt, ob ich das wirklich weiterlesen sollte. Es hat mich mitgenommen und runtergezogen – wie ein Buch über solche Themen es natürlich auch tun sollte. Wo ist jetzt also das Problem? Wieso war ich am Ende enttäuscht? Weil ich erwartet habe, dass sich das noch steigert. Dass Mindy McGinnis diese harten Themen und Darstellungen zu einem würdigen Ende bringt. Doch leider passiert genau das nicht. Was passiert stattdessen? Der Roman driftet in dem Moment, in dem Alex und Jack sich besser kennenlernen, in die Welt der Contemporary Romance ab und dort bleibt er auch stecken.

DER LOVE INTEREST: DIE ANSPRÜCHE SIND NIEDRIG

Die Liebesgeschichte macht “The Female of the Species” auf mehreren Eben mehr als kaputt. Nicht, weil es überhaupt eine Liebesgeschichte gibt, sondern viel eher, weil sie zu viel Raum einnimmt und auch ehrlich gesagt keinen Sinn ergibt. Wir haben auf der einen Seite Alex, die seit dem grausamen Mord an ihrer Schwester sehr vorsichtig geworden ist. Alex ist diejenige, die die toxischen Muster in unserer Gesellschaft von Anfang an durchschaut, die sich zurückgezogen hat und beobachtet, nicht selbst am sozialen Leben in ihrer Kleinstadt teilnehmen will. Alex ist diejenige, die mit knapp vierzehn Jahren losmarschiert ist und den Mörder ihrer Schwester getötet hat. Alex ist extrem (dazu kommen wir später auch nochmal). Und sie soll sich ausgerechnet in jemanden wie Jack verlieben? Wirklich?

But boys will be boys, our favourite phrase that excuses so many things, while the only thing we have for the opposite gender is women, said with disdain and punctuated with an eye roll.

Jack ist der typische High-School-Athlet: Schön, schlau, ehrgeizig, kann jedes Mädchen haben, das er möchte und macht davon auch Gebrauch. Jack erkennt selbst, dass er kein toller Mensch ist und seine Ich-Perspektive dreht sich großteils darum, dass er sich ändern möchte. Am Ende behandelt er Mädchen aber trotzdem wie Objekte und das ist einer meiner größten Kritikpunkte an diesem Roman. Jacks “Liebe” für Alex ist so durch und durch oberflächlich, dass es mich richtig aufgeregt hat, denn sie basiert nur auf Sex. Alles, was sie tut, wird von Jack darauf reduziert, wie sehr es ihn anmacht. Das ist keine Liebe, das ist Lust. Und so sehr Jack auch davon redet, dass er Alex liebt, es fällt ihm immer wieder schwer, nicht doch seiner besten Freundin Branley zu verfallen, mit der er zuvor immer Sex hatte, obwohl er feste Freundinnen hatte.

Jack ist also total sympathisch: Denkt nur an Sex, setzt Liebe mit sexueller Anziehung gleich und betrügt seine Freundinnen. Jack ist der Inbegriff des male gaze, denn er sieht alle Mädchen in seiner Umgebung durch eine sexualisierte Linse. Dass er Alex nicht betrügt und Branley abweist, reicht in “The Female of the Species” aber wohl schon aus, um ihn glauben zu lassen, er sei geläutert und jetzt voll der gute Mensch. Und ich soll wirklich glauben, dass jemand wie Alex, die doch eigentlich genau das so sehr hasst, dieses Spielen mit Mädchen, als wären sie nichts anderes als Sexobjekte, sich in Jack verliebt? Dass das zwischen den beiden die “große Liebe” ist? In dem Moment, in dem Alex anfängt für Jack und ihre Beziehung zu ihm aus sich herauszukommen, fällt “The Female of the Species” ein Stück weit in sich zusammen. Sicher, Jack ist kein Vergewaltiger. Aber ist “kein Vergewaltiger” echt ausreichend, um Jack zu einem tollen Mann zu erklären, trotz all den anderen sexistischen Denkmustern, die er bis zum Ende nicht ablegt? Sind unsere Erwartungen an Männer und Jungen mittlerweile wirklich so niedrig? Und ist das nicht auch einfach ziemlich scheinheilig?

Ja, “The Female of the Species” beinhaltet einige sehr starke, sehr gute Botschaften. Aber Mindy McGinnis untergräbt sie selbst, als Alex sich in einen typischen Playboy verliebt und ihn als guten Menschen ansieht, obwohl er mit den Gefühlen von Mädchen spielt – während er mit Alex zusammen ist, zieht er Branley zum Beispiel immer noch mit, weil er nicht den Mumm hat, ihr endlich klar zu sagen, dass er nicht mit ihr zusammen sein möchte. Das wird kein einziges Mal angesprochen. Stattdessen wird ausgerechnet Branley in die Täterrolle gerückt, weil sie Jack weiterhin nachläuft, obwohl er mit Alex zusammen ist. Dass Jack das provoziert? Kein Wort dazu. Und während der Roman starke Worte gegen Slutshaming findet, tut er es am Ende doch selbst, denn – völlig unreflektiert – erwähnt Jack immer und immer wieder, wieso er Alex so mag: Weil sie nicht wie “die anderen Mädchen” ist. Weil sie kaum Make-Up trägt, keine enge Kleidung, weil sie das angeblich mysteriös macht und “anders”. Und für einen Roman, der Rape Culture anfechten will, ist es schon ein starkes Stück dieses uralte sexistische Klischee unreflektiert zu bedienen.

GUTE ANSÄTZE, KAUM SUBSTANZ

Es gab noch ein paar andere Dinge, die mich sehr gestört haben. Zum Beispiel ist Alex überzeugt, dass sie ein böser Mensch ist, weil sie zu Gewalt neigt. Wie gesagt, sie ist extrem. Und das schiebt sie auf ihren Vater, der ihr das vererbt haben soll. Sie sieht das als etwas Dunkles an, das in ihr drin ist und gegen das sie nichts machen kann. Auch Jack beschreibt Alex’ Aggressivität als eine Dunkelheit, die in ihrem Bewusstsein fest verankert ist und angeboren. Und ehrlich gesagt finde ich so eine Botschaft abstoßend und erschreckend. Menschen werden nicht böse geboren, ganz bestimmt nicht. Und ist das nicht am Ende auch wieder so ein Fall, der die guten Botschaften des Romans aushebelt? Denn wenn Menschen böse geboren werden und dagegen gar nichts machen können, dann ist doch eh alles sinnlos. Dann können wir so viele Romane mit guten Botschaften gegen Rape Culture schreiben, wie wir wollen, sie werden nichts ausrichten.

Und da liegt das große, große Problem mit “The Female of the Species”: Ja, der Roman schlägt hart zu. Er verurteilt Rape Culture, Slutshaming, Victim Blaming. Er will Selbstakzeptanz von Mädchen fördern und ein Zeichen gegen internalisierte Misogynie setzen. Aber er bleibt oberflächlich. Denn das wirkliche Problem erkennt er gar nicht: Sozialisierung, Muster, die extrem tief in unserer Gesellschaft verankert sind, die Wurzel des Problems. Mindy McGinnis beschreibt eindrücklich und ja, auch wachrüttelnd, die Symptome dieser Gesellschaft, die es zulässt, dass Jugendliche Witze über sexuelle Gewalt machen und sich nichts dabei denken. Aber was fehlt, ist ein Blick darauf, wieso das alles passiert. Branley glaubt, außer ihrer Schönheit nichts zu haben. Aber warum glaubt sie das? Wer hat ihr das eingeredet? Die Männer in diesem Roman glauben, ein Anrecht auf Sex und Frauen zu haben. Aber warum? Woher kommt das? Und will McGinnis wirklich sagen, dass es am Ende einfach in den Menschen drinsteckt und man nichts machen kann? Denn leider liest sich “The Female of the Species” am Ende so und das ist so, so schade um einen Roman mit so guten Ideen und Ansätzen.

Eine ganz gefährliche Botschaft, die mich auch sauer gemacht hat, steckt auch noch in diesem Roman: Als Peekay sexuell belästigt wird, ruft sie nicht die Polizei. Und später, als das einem anderen Mädchen passiert, gibt Peekay sich die Schuld dafür, weil sie den Mann ja nicht angeklagt hat. Auch das wird einfach so stehen gelassen: “I didn’t call the cops after [he] tried to rape me, so he tried again on someone else.” Als wäre das Peekays Schuld. Was das Buch dabei unterschlägt ist, was für ein Spießrutenlauf es sein kann, sexuellen Missbrauch zu melden. Die Autorin ermutigt Überlebende von sexueller Gewalt mit jemandem zu sprechen und das finde ich auch wirklich gut. Aber sie kehrt unter den Teppich, wie negativ die Reaktionen sein können, dass vielen Mädchen und Frauen einfach nicht geglaubt wird. Und, das finde ich unverzeihlich, sie gibt einer Überlebenden von sexueller Gewalt, Peekay, die Schuld daran, dass es einem anderen Mädchen ebenfalls passiert und ignoriert dabei all die Faktoren, die die Entscheidung, die Polizei einzuschalten, so schwer machen.

UND JETZT? ICH WEISS NICHT

Ich bleibe deshalb sehr verwirrt zurück. Einerseits, weil mich “The Female of the Species” handwerklich enttäuscht hat. Der Roman fängt stark an, schlägt hart zu, kritisiert unsere sexistische Gesellschaft und beschreibt normalisierte Gewalt, sexualisierte und andere Formen, so eindrücklich, dass es einen sofort mitnimmt. Dann aber verwäscht sich das alles immer mehr, bis der Roman am Ende nichts weiter ist, als die “große” Liebesgeschichte zwischen Jack und Alex, die Alex “retten” soll. Andererseits untergräbt der Roman seine eigenen Botschaften. Klar ist das subtil, aber wenn sich Alex, die Rape Culture durchschaut hat, ausgerechnet in einen Playboy verliebt, der über die ganze Handlung hinweg ein anderes Mädchen mitzieht und mit ihren Gefühlen spielt, dann funktioniert da was nicht. Wenn ein Mädchen wie Branley, das mit ihrer Schönheit und ihrer Sexualität offen umgeht, am Ende doch wieder in die Rolle der bösen alpha bitch gedrängt wird, dann funktioniert da was nicht. Wenn ein Roman, der als düstere, interessante Geschichte beginnt als ausgewalztes Liebesdrama endet und vergisst, was er eigentlich wollte, funktioniert einfach was nicht.

Das ist noch gar nicht alles. Mich hat auch extrem gestört, dass die einzige queere Figur, Peekays lesbische Freundin Sara, an den Rand gedrängt wurde und ihre Queerness nur ein Wort war, dass sie aufgedrückt bekommen hat. Mich hat gestört, dass alle Figuren weiß sind. Denn ein Roman, der ein feministisches Manifesto sein will, der polarisieren und wachrütteln will, der Rape Culture ankreiden will, dann aber durch und durch weiß und heterosexuell daherkommt und die Intersektionalität von Sexismus, Queerness und Race ignoriert… ich weiß ja nicht. Diese Rezension ist jetzt aber sowieso schon viel zu lang, also höre ich hier auf. Ist “The Female of the Species” ein interessanter, packender Roman mit guten Botschaften? Absolut. Ist er das feministische Meisterwerk, das mit Rape Culture aufräumt, als das er angepriesen wird? Nein. In diesem Roman stecken so einige Probleme. Empfehlen würde ich ihn schon, weil er ja auch einiges richtig macht. Aber er macht eben auch eine ganze Menge zweifelhafte Dinge und verliert vor allem ab der Hälfte sein Ziel aus den Augen. Ich habe den Roman durchaus ganz gern gelesen, aber er hat mich auch enttäuscht, weil er etwas verspricht, dass er nicht hält.

Am Ende ist “The Female of the Species” ein weiterer YA-Roman, der “edgy” und mutig sein, der unbedingt polarisieren will, aber einfach nicht genug Substanz mitbringt, um das auch wirklich durchzuziehen. Als Jugendroman, der Gewalt so drastisch und zerstörerisch zeigt, wie sie ist, würde ich den Roman daher durchaus an alle LeserInnen ab ca. 16 Jahren empfehlen, die sich zutrauen mit den angesprochenen Themen umzugehen. Als kritische Untersuchung von Rape Culture würde ich ihn allerdings nicht empfehlen. Er beinhaltet einige tolle Ansätze, doch am Ende reichen diese einfach nicht aus.


BIBLIOGRAPHIE

The Female of the Species | Katherine Tegen Books, 2016 | 9780062320896 | 352 Seiten | Englisch

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