• Rezensionen

    “Two Can Keep a Secret” von Karen M. McManus | Englisch

    Echo Ridge is small-town America. Ellery’s never been there, but she’s heard all about it. Her aunt went missing there at age seventeen. And only five years ago, a homecoming queen put the town on the map when she was killed. Now Ellery has to move there to live with a grandmother she barely knows. The town is picture-perfect, but it’s hiding secrets. And before school even begins for Ellery, someone’s declared open season on homecoming, promising to make it as dangerous as it was five years ago. Then, almost as if to prove it, another girl goes missing. Ellery knows all about secrets. Her mother has them; her grandmother…

  • Teegedanken

    Own Voices: Eine Bewegung, ein Diskurs & viele Narrativen

    Im Moment läuft auf meiner Twitter-Timeline einmal mehr die Debatte darum, was man als Autor.in denn jetzt überhaupt noch schreiben “darf”. Auslöser ist die sogenannte Own-Voices-Bewegung, die die niederländische Autorin Corinne Duyvis 2015 mit einem Hashtag ins Leben rief: Mehr Romane von marginalisierten Autor.innen werden gefordert, besonders solche, die eigene Erlebnisse mit Diskriminierung schildern. In der englischsprachigen Buchwelt funktioniert das auch immer besser. Viele der neuen Debutautor.innen, zumindest im Jugendbuchbereich, sind PoC oder LGBTQ, haben Beeinträchtigungen oder sind anderweitig marginalisiert und schreiben auch darüber. Diese Entwicklung ist auf dem deutschsprachigen Markt leider bisher kaum angekommen. Und leider erhitzt der Diskurs rund um Own-Voices-Romane und warum sie wichtig sind, so einige…

  • Teegedanken

    Acing Literature: Young Adult, Asexualität & wie wir mit ihr umgehen

    Über dieses Thema wollte ich schon lang schreiben, habe es aber immer ein bisschen vor mir hergeschoben, weil es für mich sehr viel persönlicher ist, als viele andere Posts, die ich schon zu ähnlichen Themen geschrieben habe. Das liegt nicht am Thema Asexualität selbst, sondern eher am Diskurs, der um es herum in den letzten Jahren entstanden ist. Ich möchte keinesfalls eine solche Debatte anstoßen und ich sage jetzt schon, dass ich Kommentare, die versuchen mir zu erklären, warum Asexualität gar keine queere Identität sein soll oder darf, nicht veröffentlichen werde. Not here for that, Leute. Ich bin heute hier, um ein bisschen über die Repräsentation von Asexualität in Young-Adult-Romanen…

  • Rezensionen

    “Die Todesfee der Grindlay Street” von Oscar de Muriel

    London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen …

  • Treibgut

    5 historische Romane, auf die ich 2019 nicht warten kann

    Histo-Freunde, ich glaube, 2019 könnte unser Jahr werden. Das ist jetzt natürlich gewagt ausgedrückt. Besonders, wenn es von mir kommt, die ich vor ein paar Monaten noch einen Post dazu geschrieben habe, wieso das Histo-Genre mich so müde macht. Wie es aussieht, ist mittlerweile aber auch im Histo-Genre angekommen, wie wichtig Inklusion ist und ich habe bereits einige historische Romane entdeckt, die dieses Jahr erscheinen werden, die alte Genre-Klischees abwerfen und Held.innen abseits von weiß, cis, hetero präsentieren. Einige davon habe ich in meinem Jahresrückblick bereits angesprochen, doch so früh im Jahr 2019 würde ich sie euch gern genauer vorstellen, damit ich am Ende des Jahres die Liste nochmal angucken…

  • Rezensionen

    “Friedhof der Unschuldigen” von Andrew Miller

    Frankreich, Ende des 18. Jahrhunderts: Im Schloss von Versailles wird dem jungen Ingenieur Jean-Baptiste Baratte von höchster Stelle ein Auftrag erteilt. Er soll den Friedhof der Unschuldigen demolieren, der, mitten in Paris gelegen, Hunderttausende von Toten beherbergt und dessen Ausdünstungen die Stadt langsam vergiften, so dass der Wein in den Kellern zu Essig wird, Fleisch binnen Minuten verfault. Aber es soll möglichst unauffällig geschehen, der Pöbel ist abergläubisch und will die Totenruhe nicht gestört sehen. Miller erzählt diese Geschichte vom Vorabend der Revolution und den widerstreitenden Kräften des Alten und des Neuen in einer kühnen, eleganten Prosa. MEINE GEDANKEN Ich hätte “Friedhof der Unschuldigen” wohl niemals gelesen, hätte Nadine mir…

  • Treibgut

    Rückblick 2018: 12 Monate, 47 Bücher & viele Gedanken

    Und da sind wir schon wieder: Es ist Ende Dezember, das Jahr ist fast rum und es wird Zeit für meinen ersten Jahresrückblick – Denn 2018 ist das erste Jahr, in dem ich durchgängig gebloggt habe. Es gab viele Veränderungen dieses Jahr: Ich habe mein Blog im Mai komplett neu aufgezogen, aus dem Teesalon wurde Stürmische Seiten, und ich habe den Spaß am Bloggen wiedergefunden, der mir 2017 oft noch gefehlt hat. Ich war im September auf dem Litcamp in Hamburg, ich habe viele tolle Buchblogs entdeckt und mich vor allem mehr vernetzt, ich fühle mich irgendwie angekommen auf Stürmische Seiten, obwohl es mir nicht leicht gefallen ist, eine Richtung…

  • Rezensionen

    “Der Fluch von Pendle Hill” von Oscar de Muriel

    Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …

  • Rezensionen

    “That’s Not What Happened” von Kody Keplinger | Englisch

    It’s been three years since the Virgil County High School Massacre. Three years since my best friend, Sarah, was killed in a bathroom stall during the mass shooting. Everyone knows Sarah’s story — that she died proclaiming her faith. But it’s not true. I know because I was with her when she died. I didn’t say anything then, and people got hurt because of it. Now Sarah’s parents are publishing a book about her, so this might be my last chance to set the record straight . . . but I’m not the only survivor with a story to tell about what did — and didn’t — happen that day.…

  • Rezensionen

    “The Cursed Wife” von Pamela Hartshorne | Englisch

    Mary is content with her life as wife to Gabriel Thorne, a wealthy merchant in Elizabethan London. She loves her husband and her family, is a kind mistress to the household and is well-respected in the neighbourhood. She does her best to forget that as a small girl she was cursed for causing the death of a vagrant child, a curse that predicts that she will hang. She tells herself that she is safe. But Mary’s whole life is based on a lie. She is not the woman her husband believes her to be, and when one rainy day she ventures to Cheapside, the past catches up with her and…