• Autorenleben

    Writing the Victorians: Klischees, Halbwissen & viktorianische Wahrheiten

    Das Beitragsbild stammt von der viktorianischen Fotografin Julia Margaret Cameron, ca. 1860er

    Einige von euch wissen vielleicht noch, dass mein Hauptaugenmerk als Bloggerin bis letztes Jahr auf meinem Blog Gaiety Girl lag. Für die intensive Recherche für die Artikel dort, sowie die Einrichtung der Website, die noch immer nicht abgeschlossen ist, fehlt mir im Moment leider vorn und hinten die Zeit, doch das fin de siècle, und eigentlich das gesamte viktorianische Zeitalter, sind mir nach wie vor sehr wichtig und auch die Epoche, in der ich als Historikerin und Autorin großteils unterwegs bin. Umso mehr tut es mir dann natürlich weh, wenn ich ausgerechnet diese Epoche in historischen Romanen immer wieder gelinde gesagt verhunzt dargestellt sehe. Meine “Histo Rant“-Kategorie hier auf dem Blog existiert ja auch nicht umsonst.

  • Autorenleben,  Teegedanken

    Wieso ich ein glücklicher Nanowrimo-Loser bin

    Diesen November ging eigentlich alles schief, was schiefgehen konnte. Es war einmal mehr Nano – National Novel Writing Month, in dem AutorInnen aus aller Welt versuchen, 50.000 Wörter in einem Monat an einem Roman zu schreiben. Letztes Jahr habe ich gewonnen und so die erste Hälfte für einen Jugendbuchthriller geschrieben, auf den ich immer noch sehr stolz bin. Dieses Jahr habe ich nicht gewonnen. Ich habe mir zwei Projekte vorgenommen und insgesamt rund 40.000 Wörter geschrieben. Das ist nicht so viel, wie letztes Jahr. Ich bin auch an keinem der beiden Projekte so weit gekommen, wie letztes Jahr. Und trotzdem bin ich dieses Jahr irgendwie zufriedener.

    Ich habe lange gerätselt, woran das liegt, denn wirklich viel Ergebnis kann ich dieses Jahr nicht vorlegen. Ich habe das erste Viertel an meinem historischen Roman geschrieben und ein paar Kapitel an einem weiteren Thriller. Die beiden Projekte gesellen sich damit zu fünf weiteren begonnenen Projekten, die auf Fertigstellung warten. Keines ist so weit gekommen, wie der Roman letztes Jahr, der dann auch im Frühjahr diesen Jahres seinen Abschluss gefunden hat. Ich werde noch einiges an Zeit in die Projekte stecken müssen und ich habe auch kein hübsches Nanosiegerbanner bekommen. Also… warum bin ich trotzdem so zufrieden?

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