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    Mid-Year Book Freak Out: Ein Rückblick

    Den Mid-Year Book Freak Out Tag habe ich jetzt bereits auf einigen Blogs gesehen und obwohl ich erst nicht mitmachen wollte, weil ich das Gefühl hatte, viele der Fragen nicht beantworten zu können, habe ich mich jetzt entschieden, es doch zu tun. Ich spiele schon etwas länger mit dem Gedanken, Rückblicke zu schreiben, aber ich lese einfach nicht genug, um jeden Monat genug Stoff für einen Artikel zusammenzubekommen. Daher ist ein halbjährlicher Rückblick eigentlich perfekt für mich. Zwischen Januar und Juni 2018 sind bei mir 25 Bücher zusammengekommen, also genau die Hälfte der 50 Bücher, die ich insgesamt dieses Jahr lesen möchte. Welche davon mir besonders gut gefallen haben, welche weniger und was in der ersten Hälfte von 2018 noch so passiert ist, könnt ihr also heute erfahren.

    Natürlich kann sich jeder, der Lust hat, selbst am Tag teilzunehmen, die Fragen gern mitnehmen und sie beantworten. Ich habe mir die Fragen auf Deutsch übersetzt, die englischen Originalfragen könnt ihr unter anderem bei Gedankenfunken finden. Und jetzt rede ich gar nicht mehr länger darum herum. Hier sind die 15 Fragen zum ersten Buchhalbjahr von 2018 und meine Antworten:

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    6 LGBTQ-Romane, die ich unbedingt lesen möchte

    Heute ist der International Day against Homophobia, Transphobia and Biphobia und obwohl ich den Tag mit etwas Bauchweh begangen habe – denn das “Biphobia” wurde erst auf Kritik hin angehängt und auch sonst werden sehr viele queere Identitäten wieder einmal nicht bedacht – möchte ich den Tag gern zum Anlass nehmen, um euch 6 LGBTQ-Romane vorzustellen, die ich unbedingt noch lesen möchte.

    Dabei möchte ich euch keine Neuerscheinungen vorstellen, sondern all jene Romane, die schon viel zu lang auf meinem SUB liegen und die ich am liebsten alle dieses Jahr noch lesen möchte. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, heute Romane vorzustellen, die ich bereits gelesen habe. Denn die meisten davon findet ihr in meinem LGBTQ-Tag. Außerdem soll dieser Artikel auch eine Erinnerung an mich selbst sein, diese Bücher endlich zu lesen. Hier sind sie also, ohne weitere Umschweife, die sechs LGBTQ-Romane, die ich unbedingt noch lesen möchte.

    Habt ihr vielleicht bereits einen oder mehrere davon gelesen? Wie fandet ihr sie? Und gibt es noch weitere Titel, die ihr mir gern empfehlen würdet? Lasst mir gern einen Kommentar da!

  • Treibgut

    Mehr Meer: Neues vom Meeresgrund

    Eigentlich echt typisch: Ich wollte zum Sommer hin gern eine kleine Themenreihe starten, mit Büchern rund ums Meer, und zack, scheint besonders High Fantasy rund ums Meer sich als neuer Trend abzuzeichnen. Für mich sind das großartige Neuigkeiten, denn ich liebe Bücher, die am, auf oder im Meer spielen, sehr. Als der YA-Trend vor ein paar Jahren einige Meerjungfrauenbücher hervorbrachte, war ich sowas von glücklich. Und jetzt scheinen wir sehr viel High Fantasy zu bekommen, die nicht nur im oder auf dem Meer spielt, sondern auch interessante neue HeldInnen und Thematiken mitbringt.

    Deshalb habe ich mich entschlossen, heute mal eine kleine themenbezogene Übersicht über die Bücher zu schreiben, auf die ich mich besonders freue. Hier sind sie also, die Meerbücher, auf die ich dieses Jahr einfach nicht warten kann. Vielleicht ist ja auch für euch der ein oder andere interessante Titel dabei und, falls ihr noch andere Bücher rund ums Thema Meer wisst, die ihr mir empfehlen wollt, ob älter oder neuer, lasst mir gern einen Kommentar da! Leinen los!

  • Treibgut

    Buddy Read: “Children of Blood and Bone” von Tomi Adeyemi

    Elena von Gedankenfunken und ich werden in den nächsten Tagen gemeinsam “Children of Blood and Bone” von Tomi Adeyemi lesen, den ersten Teil einer neuen YA-Fantasyreihe, die in das westafrikanisch inspirierte Orïsha entführt. Dunkler Zauber, ein Land, aus dem die Magie verschwunden ist und ein blutrünstiger Kronprinz versprechen ein spannendes Leseerlebnis weitab von gewöhnlicher YA-Fantasy. Elena und ich werden den Roman ab diesem Sonntag gemeinsam lesen und vor, während und nach dem Lesen einige Fragen dazu beantworten. Ich bin gespannt, ob der erste Teil der “Legacy of Orïsha”-Reihe uns überzeugen kann.

  • Teegedanken,  Treibgut

    Wieso ich ein glücklicher Nanowrimo-Loser bin

    Foto: Jeshoots / Unsplash

    Diesen November ging eigentlich alles schief, was schiefgehen konnte. Es war einmal mehr Nano – National Novel Writing Month, in dem AutorInnen aus aller Welt versuchen, 50.000 Wörter in einem Monat an einem Roman zu schreiben. Letztes Jahr habe ich gewonnen und so die erste Hälfte für einen Jugendbuchthriller geschrieben, auf den ich immer noch sehr stolz bin. Dieses Jahr habe ich nicht gewonnen. Ich habe mir zwei Projekte vorgenommen und insgesamt rund 40.000 Wörter geschrieben. Das ist nicht so viel, wie letztes Jahr. Ich bin auch an keinem der beiden Projekte so weit gekommen, wie letztes Jahr. Und trotzdem bin ich dieses Jahr irgendwie zufriedener.

    Ich habe lange gerätselt, woran das liegt, denn wirklich viel Ergebnis kann ich dieses Jahr nicht vorlegen. Ich habe das erste Viertel an meinem historischen Roman geschrieben und ein paar Kapitel an einem weiteren Thriller. Die beiden Projekte gesellen sich damit zu fünf weiteren begonnenen Projekten, die auf Fertigstellung warten. Keines ist so weit gekommen, wie der Roman letztes Jahr, der dann auch im Frühjahr diesen Jahres seinen Abschluss gefunden hat. Ich werde noch einiges an Zeit in die Projekte stecken müssen und ich habe auch kein hübsches Nanosiegerbanner bekommen. Also… warum bin ich trotzdem so zufrieden?

  • Treibgut

    [Blogtour] Wo noch Licht brennt – Worte zwischen den Welten

    Ich dachte immer, ich würde es nicht mögen, wenn Romane im Präsens erzählt sind. Die Betonung liegt hier auf dachte, Vergangenheitsform. “Wo noch Licht brennt”, der neue Roman von Selim Özdogan, hat mich davon überzeugt, dass es unbedingt etwas Gutes sein kann, nicht nur was die Thematiken des Romans angeht etwas experimentierfreudiger zu sein, sondern auch beim Erzählstil selbst. Worte sind schließlich die Werkzeuge eines jeden Autoren und wie man sie einsetzt bestimmt, wie der Text am Ende vom Leser aufgenommen wird. Wie er wirkt. “Wo noch Licht brennt” wirkt ein wenig nostalgisch, sehnsuchstvoll, melancholisch, und Selim Özdogans wunderschöner Erzählstil trägt so einiges zu dieser mitreißenden Atmosphäre bei.

  • Treibgut

    Tee zum Buch: Meine Lieblingsteesorten

    Foto: Alison Marras / Unsplash

    Dass es hier Bücher zum Tee gibt, ist ja kein Geheimnis, aber dafür, dass mein Blog lange Zeit Teesalon hieß, rede ich hier wirklich wenig über Tee. Die Idee hinter meinem Blognamen war eigentlich einfach dieses gemütliche Bild in meinem Kopf, von einem stürmischen Herbsttag, einem Fenstersitz mit Aussicht aufs Meer, einer Tasse Tee und natürlich dem richtigen Buch dazu.

    Jetzt hat mich aber Sylvela gefragt, ob’s hier vielleicht auch Tee zum Buch geben könnte, denn Bücher hätte sie schon und eigentlich ist das eine ziemlich gute Idee. Ich wohne außerdem praktisch auf der Grenze zu Ostfriesland, weshalb es echt eine Schande ist, dass Tee hier noch kaum Erwähnung gefunden hat. Deshalb stelle ich euch heute mal meine Lieblingsteesorten vor, zum Lesen, aber auch sonst generell immer. Viel Spaß!

  • Treibgut

    [Blogtour] Northanger Abbey: Damals und heute

    Herzlich Willkommen, meine Lieben! Heute macht die Blogtour zu Val McDermids “Jane Austens Northanger Abbey” bei mir Halt. Vorgestern konntet ihr bei Susanne etwas über das “Jane-Austen-Projekt”, in dessen Rahmen der Roman entstanden ist, erfahren, gestern hat euch Ramona etwas über die beiden interessanten Frauen hinter dem Roman erzählt: Val McDermid und Jane Austen. Heute mache ich weiter mit dem Roman selbst, besser gesagt mit einem kleinen Vergleich zwischen Val McDermids Neuerzählung des Stoffes und Jane Austens Original. Ich hoffe, ihr bringt ein bisschen Interesse an der Welt der Jane Austen, der Thematik Gothic und Schauerroman und Neuerzählungen alter Stoffe mit und habt viel Spaß mit dem Artikel! Am Ende wird es auch ein kleines Gewinnspiel geben.

    Wenn ich es richtig sehe, ist “Northanger Abbey” – auf Deutsch unter anderem als “Kloster Northanger” und “Die Abtei von Northanger”, sowie unter dem englischen Originaltitel erschienen – einer von Jane Austens weniger rezipierten Romanen. Besonders ihr großer Hit, “Stolz und Vorurteil”, wird immer wieder neu verfilmt und erzählt, sehr kreativ auch. “Lost in Austen” und “Austenland” gehören zu meinen liebsten Serien und Filmen, was den Stoff angeht.

    Auch gegen Zombies hat Lizzie Bennett bereits gekämpft und die eigentliche Liebesgeschichte zwischen Lizzie und Mr Darcy hat bereits als Inspiration für viele weitere tolle moderne Geschichten hergehalten – unter anderem die von Bridget Jones und Mark Darcy. Aber Catherine aus “Northanger Abbey”? Es gibt ein paar Verfilmungen, die auch allesamt nicht schlecht sind, doch das intelligente, witzige “Northanger Abbey” steht deutlich im Schatten von Jane Austens bekannteren Werken. Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass auch dieser tolle Austenroman – mein Lieblingsroman von Austen übrigens – nun einmal neu erzählt wird und das auch noch von keiner geringeren als Val McDermid, der Königin des Thrillers.

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