• Rezensionen

    “Niemand wird sie finden” von Caleb Roehrig

    Flynns Freundin January ist verschwunden. Die Polizei vermutet ein Verbrechen und stellt Fragen, die Flynn nicht beantworten kann. Alle Augen sind auf ihn gerichtet, schließlich war – ist – er ihr Freund und sie waren in der Nacht vor ihrem Verschwinden zusammen… Ein grausamer Mord scheint die naheliegende Erklärung zu sein. Doch die Aussagen von Mitschülern und Freunden zeichnen ein völlig fremdes Bild von dem Mädchen, das Flynn so gut zu kennen glaubte. Er muss herausfinden, was mit January geschehen ist, ohne dabei zu verraten, dass er ebenfalls ein Geheimnis hat. Vor seinen Eltern. Vor seinen Freunden. Und vor allem vor sich selbst …

  • Treibgut

    Herbstliebe: Ein Herbst & fünf Fragen

    Foto: Alisa Anton / Unsplash

    Ja, in einigen Gegenden mag gefühlt noch der Hochsommer herrschen, aber bei mir ist traditionell ab dem ersten September Herbst und von mir aus darf es jetzt mit den Herbststürmen, dem bedeckten Himmel und dem Pulloverwetter anfangen. Und deshalb ist hier jetzt auch der alljährliche Post, der meine Lieblingsjahreszeit auch auf dem Blog einläutet. Letztes Jahr stand der Herbst ganz im Zeichen von Horror, Mystery und Grusel. Ich habe mir überlegt, warum wir uns überhaupt so gern gruseln und im Tag Halloween 2017 ein paar thematisch passende Romane gesammelt, von richtigem Horror zu gemütlichen Herbstkrimis – leider bei Weitem nicht so viele, wie ich mir gewünscht hätte, da im späten Oktober die Prüfungsphase an meiner norwegischen Uni begann und ich kaum noch zum Lesen kam.

    Trotzdem hatte ich (meistens) Spaß mit dem Leseherbst 2017 und ich hoffe, ihn dieses Jahr noch toppen zu können. Ich möchte natürlich gern wieder einige Romane mit Herbststimmung lesen – Grusel, Mystery, Krimi und alles, das Herbstfeeling mitbringt. Das Blog habe ich dafür schonmal in herbstliche Farben getaucht und der Startschuss für’s Herbstlesen ist somit gefallen. Und ich möchte es am liebsten nicht allein begehen, weshalb ich mir fünf kleine Fragen überlegt habe, rund ums Lesen im Herbst, die sich natürlich jeder, der Lust hat, hier mitnehmen und beantworten darf. Ich stelle mir das ganze als eine Art Mini-Tag vor und ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere vielleicht mitmachen möchte. Und natürlich dürft ihr auch das Banner verwenden, wenn ihr möchtet. 

  • Rezensionen

    “All of This Is True: Ruhm kann tödlich sein” von Lygia Day Peñaflor

    Als die Freunde Miri, Soleil, Jonah und Penny sich mit der exzentrischen Bestsellerautorin Fatima Ro anfreunden, glauben sie, dass ihr Leben endlich den ersehnten Kick bekommt. Sie teilen sich gegenseitig ihre tiefsten Geheimnisse mit und gründen sogar einen Fan-Club für die Autorin. Diese wiederum lässt die Clique hautnah an ihrem Leben teilhaben – bis sie plötzlich in ihrem neuen Buch ein skandalträchtiges Geheimnis verrät, das eine tödliche Tragödie auslöst. Die Schülerinnen müssen sich entsetzt eingestehen, dass in dieser Freundschaft niemand ehrlich gespielt hat.

  • Rezensionen

    “Die Spionin des Königs” von Heike Eva Schmidt

    Europa im 18. Jahrhundert: Die junge Florentine von Rosenberg ist nicht gewillt, das Leben einer Frau zu führen, wenn ihr als Mann so viele Türen offen stehen. Vom Vater als Junge erzogen, virtuos in der Kunst des Fechtkampfes und der Verkleidung, steigt sie als »Florentin« schnell zum Vertrauten des Preußenkönigs Friedrich II. auf und wird dessen Spion am intrigenreichen russischen Zarenhof. Doch als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihr Herz aufs Spiel, sondern bald auch ihr Leben, denn ihr Geheimnis droht ans Licht zu kommen, als sie Katharina die Große erzürnt und zwischen die Fronten gerät.

  • Rezensionen

    “Gegen die Gezeiten” von Mia Salberg

    Ella wird nach Burron geschickt, die winzige Heimatinsel ihrer Mutter vor der Küste Schottlands. Dort soll sie ihr Asthma auskurieren und den Tod der Mutter überwinden. Aber die Burroner sind abweisend und verschwiegen. Ella fühlt sich auf der Insel nicht willkommen. Gut, dass es wenigstens den jungen Schiffer Luke Burns gibt, zu dem sie bald Vertrauen fasst. Doch dann stößt Ella auf ein uraltes Geheimnis und gerät in große Gefahr. Auf einmal will auch Luke nichts mehr von ihr wissen. Ein Sturm zieht auf und wirbelt Ellas Leben durcheinander. Sie muss ins Herz der Insel vorstoßen, um das Mysterium der See und der Silberaugen zu enträtseln.

  • Rezensionen

    20 Jahre später: “Die Mitte der Welt” von Andreas Steinhöfel

    Was immer ein normales Leben auch sein mag – der 17-jährige Phil hat es nie kennengelernt. Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus ist, in dem er lebt, so ungewöhnlich sind auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen – seine chaotische Mutter Glass, seine verschlossene Zwillingsschwester Dianne und all die anderen. Und dann ist da noch Nicholas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt hat … Phil sehnt sich nach Orientierung und Perspektiven. Aber vor allem danach, mehr über sich selbst zu erfahren.

  • Rezensionen

    “Das Wunder” von Emma Donoghue

    Irland Mitte des 19. Jahrhunderts: In einem kleinen Dorf, dessen Bewohner tief im katholischen Glauben verwurzelt sind, staunt man über ein leibhaftiges Wunder. Seit vier Monaten hat die kleine Anna O’Donnell keine Nahrung zu sich genommen und ist doch durch Gottes Gnade gesund und munter. Die unglaubliche Geschichte lockt viele Gläubige an, aber es gibt auch Zweifler. Schließlich beauftragt man die resolute englische Krankenschwester Lib Wright, das elfjährige Mädchen zu überwachen. Auch ein Journalist reist an, um über den Fall zu berichten. Werden sie Zeugen eines ausgeklügelten Schwindels oder einer Offenbarung göttlicher Macht?

  • Teegedanken

    Der historische Roman im Stillstand

    Foto: Darren Coleshill / Unsplash

    In letzter Zeit komme ich bei historischen Romanen oft nicht über die Hälfte des Buches hinaus. Ich bin jemand, der Bücher ungern abbricht, aber ich zwinge mich auch nicht Geschichten fertig zu lesen, die für mich keinen Reiz haben. Und leider ist genau das auch das Problem: Das Histo-Genre, das in Deutschland noch immer einen großen Teil des Angebots an Büchern stellt, wird reizloser und reizloser – zumindest für meine Generation, Menschen zwischen 20-35. Denn anscheinend geht das nicht nur mir so: Als ich vor ein paar Wochen auf Twitter gefragt habe, was denn in den Augen der LeserInnen die Probleme des Genres sind, habe ich viele Antworten bekommen, die mir aus der Seele gesprochen haben und die mich haben überlegen lassen, was genau das Genre, das ich einst so geliebt habe, für mich mittlerweile so wenig ansprechend macht – und was es mir überhaupt noch bieten kann.

  • Rezensionen

    “Falsche Schwestern” von Cat Clarke

    Stell dir vor, du hast deine Schwester verloren. Kidnapping. Seit der Entführung vergehen deine Eltern vor Kummer. Das Loch, das deine Schwester in der Familie hinterlassen hat, ist immer schmerzhaft präsent. Alles fällt auseinander. Stell dir vor, deine Schwester taucht plötzlich wieder auf. 13 Jahre später! Bei deinen Eltern ist die Freude riesig. Alle scheinen glücklich, aber sie drängt sich so in den Mittelpunkt, dass für dich kein Platz mehr in der Familie ist. Sogar deinen Freund spannt sie dir aus. Doch dann passiert etwas, das alles verändert.

  • Treibgut

    Mid-Year Book Freak Out: Ein Rückblick

    Den Mid-Year Book Freak Out Tag habe ich jetzt bereits auf einigen Blogs gesehen und obwohl ich erst nicht mitmachen wollte, weil ich das Gefühl hatte, viele der Fragen nicht beantworten zu können, habe ich mich jetzt entschieden, es doch zu tun. Ich spiele schon etwas länger mit dem Gedanken, Rückblicke zu schreiben, aber ich lese einfach nicht genug, um jeden Monat genug Stoff für einen Artikel zusammenzubekommen. Daher ist ein halbjährlicher Rückblick eigentlich perfekt für mich. Zwischen Januar und Juni 2018 sind bei mir 25 Bücher zusammengekommen, also genau die Hälfte der 50 Bücher, die ich insgesamt dieses Jahr lesen möchte. Welche davon mir besonders gut gefallen haben, welche weniger und was in der ersten Hälfte von 2018 noch so passiert ist, könnt ihr also heute erfahren.

    Natürlich kann sich jeder, der Lust hat, selbst am Tag teilzunehmen, die Fragen gern mitnehmen und sie beantworten. Ich habe mir die Fragen auf Deutsch übersetzt, die englischen Originalfragen könnt ihr unter anderem bei Gedankenfunken finden. Und jetzt rede ich gar nicht mehr länger darum herum. Hier sind die 15 Fragen zum ersten Buchhalbjahr von 2018 und meine Antworten:

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